Mit Eigenverantwortung und kleinen Schritten zu mehr Wohlbefinden
(djd). Steigende Beiträge, endloses Warten auf Facharzttermine, Diskussionen um Leistungskürzungen: Viele Menschen erleben das Gesundheitssystem derzeit als angespannt und fühlen sich zunehmend alleine gelassen. Umso wichtiger wird die eigene Gesundheitskompetenz. Denn wer selbst gut für sich sorgt und zur Expertin oder zum Experten in Sachen eigene Gesundheit wird, kann viel erreichen. „Gesundheitskompetenz und Gesundheitsbildung werden in Zukunft zunehmend deutlich mehr Relevanz erhalten müssen“, meint dazu auch Jörg Nielaczny, Vorstandsvorsitzender der Krankenkasse BKK24. Gemeint ist damit nicht die Selbstbehandlung, sondern ein informierter Umgang mit Prävention, Therapie und medizinischen Angeboten.
Mini-Maßnahmen, große Wirkung
Gesundheitskompetenz – das klingt komplex. Doch im Alltag genügen oft schon kleine Dinge, um spürbare Veränderungen zu bewirken. So lässt sich zum Beispiel mit schnellen und einfachen Rezepten die Ernährung deutlich ausgewogener gestalten. Tipps wie ein gut abgedunkelter Raum oder die Verbannung des Handys aus dem Bett sorgen oftmals für gesünderen Schlaf. Viele Krankenkassen greifen das Thema auf und bieten ergänzende Informationsformate an.
So stellt etwa die BKK24 den Podcast „einfach gesund!“ bereit. Einmal im Monat spricht dort NDR-Moderator Christian Haacke mit einer Expertin oder einem Experten über relevante Gesundheitsthemen wie Ernährung, Bewegung und mentale Gesundheit, abzurufen unter www.bkk24.de/einfach-gesund. Angebote wie diese können helfen, wissenschaftliche Erkenntnisse in klare, alltagstaugliche Impulse zu übersetzen, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lassen.
Bei ernsthaften Beschwerden ärztlichen Rat suchen
Ergänzend bieten Krankenkassen Präventionsprogramme an, die Versicherte bei einem gesünderen Lebensstil unterstützen sollen. Wichtig ist dabei immer: Eigenverantwortung kann und soll medizinische Expertise nicht ersetzen. Anhaltende Beschwerden oder schwere Erkrankungen gehören weiterhin in ärztliche Hände. „Gesundheitskompetenz bedeutet nicht zuletzt, seine eigenen Grenzen zu kennen“, betont Nielaczny. Wann man sich Hilfe suchen sollte, wo man sie bekommt und wie man medizinische Therapien durch eigene Mitwirkung am besten unterstützt, ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsbildung.
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