Warum Balkonpflanzen oft zu wenig Wasser bekommen.

Der häufigste Fehler bei Balkonkästen und wie man ihn vermeidet

(djd). Der Sommer steht vor der Tür – und mit ihm ein altbekanntes Problem für Balkonpflanzen: Wassermangel. Durch immer heißere und trockenere Sommer geraten Balkonkästen schnell an ihre Grenzen. Die Erde trocknet aus und die Pflanzen leiden, bevor man es überhaupt bemerkt. Damit der Balkon ein echter Wohlfühlort bleibt, lohnt sich ein Blick auf die richtigen Gefäße. Balkonkästen sollten eine zuverlässige Bewässerung ermöglichen, damit man trotz klimatischer Herausforderungen lange etwas von seiner grünen Oase hat. 

Vielfältige Balkonkästen mit integriertem Bewässerungssystem

Pflanzen machen einen Balkon im Handumdrehen grüner, lebendiger und wohnlicher. Doch die Wasserversorgung ist nicht immer optimal, denn anders als im Garten haben die Wurzeln keinen tiefen Boden, aus dem sie sich versorgen können. Im Sommer muss daher meist täglich gegossen werden, bei großer Hitze oft sogar zweimal am Tag. Balkonkästen mit integriertem Bewässerungssystem wie Balconera von Lechuza unterstützen bei dieser Aufgabe. Über ein Wasserreservoir versorgen sie Blüten und Kräuter mit Wasser und Nährstoffen – besonders praktisch für alle, die gerne verreisen.

Für eine ästhetische Balkongestaltung gibt es Balkonkästen in vielfältigen Ausführungen. Seidenmatte Oberflächen passen gut auf moderne, minimalistische Balkone. Gängig sind auch Gefäße in Rattan-Optik, deren Flechtstruktur einen Landhaus-ähnlichen Stil vermittelt. Für Naturverbundene gibt es Balkonkästen in Stein-Optik. Mit der passenden Bepflanzung entsteht schnell ein mediterranes Flair. Praktisch ist, dass sich bei vielen Modellen die Pflanzeinsätze herausnehmen lassen, sodass Pflanzarbeiten bequem am Tisch erledigen werden können, während das Gefäß am Balkongeländer befestigt bleibt.

Ein weiteres Gestaltungselement ist die Platzierung der Balkonkästen. Meist sind sie an der Innenseite des Geländers angebracht. Ob es erlaubt ist, die Bepflanzung auch auf der Außenseite zu präsentieren, ist meist in der Hausordnung festgelegt.

Drainage und Substrat mitdenken

Neben dem Kasten selbst spielt der Nährboden eine wichtige Rolle. Auf dem Balkon kann sich durch starke Regenschauer schnell viel Wasser ansammeln und zu Staunässe führen, die den Wurzeln schadet. Ein Substrat mit guter Drainage ist daher unverzichtbar. Produkte mit hohem mineralischen Anteil, wie bei Pon, dienen gleichzeitig als Wasserspeicher.

Zudem lassen Gefäße mit Überlaufvorrichtung überschüssiges Wasser abfließen. So sind Balkonpflanzen besser gegen wechselhaftes Wetter gewappnet – und der Balkon bleibt über die Saison hinweg ein Ort, an dem sich Menschen und Pflanzen gleichermaßen wohlfühlen.

Foto: djd/Hob Creations